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Hunde

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Wissenschaftler betrachten alle Arten von Hunden als eine Tierfamilie, in welche auch der Fuchs gehört. Männliche Hunde heißen Rüden, die Weibchen werden als Hündin bezeichnet und die Jungtiere nennt man Welpen.

Alles begann mit dem Wolf

Hund Abstammung Wolf

Der heutige Haushund war einst der Wolf. Schon vor Tausenden von Jahren haben Menschen Wölfe als Haustiere genutzt. Einige Funde beweisen, dass die Menschheit vor mehr als 30.000 Jahren mit Hunden zusammengelebt hat.

Die Zahl ist nur schwer vorstellbar, aber es gibt heute circa 800 Hunderassen. Und im Laufe der Jahre kam es immer wieder vor, dass Menschen Hunde so gezüchtet haben, dass sie ihr heutiges Aussehen erlangten. Deshalb gibt es auch so viele unterschiedliche Rassen.

Wie wurden Hunde damals genutzt?

Damals hatten die Hunde wichtige Aufgaben zu erledigen: Sie halfen den Menschen bei der Jagd, sie bekämpften Feinde und sorgten in der Nacht dafür, dass der Mensch gewärmt wird.

Heute gehen wir zwar nicht mehr jagen und haben für die Nacht Decken, doch auch heute noch sind Hunde wichtige Alltagshelfer. Zum Beispiel Blindenführhunde. Diese Hunde wurden speziell dafür ausgebildet, blinden Menschen im Alltag behilflich zu sein. Und auch wenn es um das Hüten von Schafen geht, werden immer noch gern Hunde eingesetzt. Und nicht zuletzt gibt es sogar Hunde, welche bei der Polizei oder auf dem Flughafen mithelfen.

Die meisten Hunde halten wir aber nur deshalb damit sie uns Glück, Ruhe, Frieden und vor allem eine treue Freundschaft bescheren. Ein weitere unglaubliche Zahl: Inzwischen soll es mehr als 500 Millionen Hunde auf der Welt geben.

Was ist das Talent von Hunden?

Hunde können nicht besonders gut sehen. Sie können zum Beispiel Farben nur schwer unterscheiden. Doch auch wenn sich die Hunde mit ihren Augen ein bisschen schwer tun, so gelten ihre Ohren als die eigentliche Superkraft. Hundeohren funktionieren so gut, dass die Tiere extrem hohe Töne hören können, welche für uns Menschen gar nicht wahrnehmbar sind.

Doch noch besser funktioniert die Nase des Hundes. Ein Hund kann eine Million mal besser riechen als der Mensch.

Warum halten wir uns Hunde?

Viele Menschen halten sich einen Hund und betrachten das Tier als Familienmitglied. Hunde sind dafür sehr gut geeignet, weil es sich um Rudeltiere handelt. Der Hund bleibt seinem Rudelführer immer treu, damit er die Gruppe nicht verlassen muss. Denn alleine kann der Hund in freier Wildbahn nicht jagen und somit auch nicht überleben.

Viele ältere Menschen halten sich einen Hund, um immer einen Grund zu haben, vor die Tür zu gehen. Denn Hunde sind die perfekten Begleiter für lange und ausgedehnte Spaziergänge.

Polizeihunde gelten als wichtige Helfer, wenn es um Recht und Ordnung geht. Deshalb hören die speziell ausgebildeten Polizeihunde auf’s Wort und sind sogar in der Lage, kleinste Gegenstände wiederzufinden. In der Hundeschule der Polizei lernen die Hunde auch, wie sie einen Verbrecher aufhalten, ohne diesen zu verletzen. Hunde die an einem Flughafen eingesetzt werden, erschnüffeln dort in der Regel Drogen. War die Suche erfolgreich, werden sie mit einem Leckerli belohnt.

Und auch im Rahmen der Lawinenrettung leisten Hunde gute Dienste. Sie können unter Schneemassen bedeckte Menschen riechen und den Rettern den Weg weisen.

Wie werden Welpen gezeugt?

Hunde Welpen

Damit eine Hündin Welpen bekommen kann, muss diese etwa ein Jahr alt sein. Dann kann sich die Hündin fortpflanzen. Das bedeutet, dass sie Junge auf die Welt bringen kann. Die Hündin kann zu jedem Zeitpunkt trächtig werden. Voraussetzung dafür, sind reife Eizellen im Bauch der Hündin. Dann kann die Hündin von einem Rüden gedeckt werden. Sobald die Eizelle befruchtet wurde, beginnt die Schwangerschaft. Bei allen Rassen dauert die Schwangerschaft circa neun Wochen.

Wie viele Welpen die Hündin bekommt, hängt von der Rasse ab. Man kann mit etwa drei bis zwölf Welpen pro Wurf rechnen. Die Geburt wird als Wurf bezeichnet. Man sagt also, dass die Hündin Junge geworfen hat. Zunächst können die kleinen Hunde noch keine feste Nahrung zu sich nehmen, weshalb sie an den Zitzen der Mutter gesäugt werden. Das ist ebenfalls ein Indiz dafür, dass Hunde Säugetiere sind.

Neben meinem Studium der Biologie verdiene ich mir mein Geld als Hundesitterin. Hunde und Katzen begleiten mich schon mein ganzes Leben. Aktuell leben ein Labrador und zwei Katzen in meinem Haushalt. Hier auf Tierliebe.com schreibe ich regelmäßig über alle möglichen Themen rund um Hunde und Katzen.

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