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Pferde

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Zur Gattung der Pferde gehören neben Pferden auch Esel Und Zebras. Die Säugetiere mit dem lateinischen Namen Equus gehören zur Ordnung der Unpaarhufer. Pferde ernähren sich überwiegend von Gras und Heu und sind Herdentiere.

Pferde waren ursprünglich Wildtiere, ehe sie vom Mensch als Haustier gezähmt wurden. Damit wurde vor etwa 5.000 Jahren in der Jungsteinzeit begonnen. Herden von Wildpferden sind recht selten geworden. In unserem Alltag kennen wir Pferde eher vom Pferde- oder Ponyhof, aus dem Zoo, dem Zirkus oder von Pferderennen.

Wildpferde: das Pferd in freier Natur

Pferde Vorfahr Wildpferd

In der freien Wildbahn sind Pferde immer in Herden unterwegs. Zu einer Herde gehören immer mehrere Stuten, also weibliche Pferde im gebärfähigen Alter. Ein Hengst, also ein männliches Pferd, ist ebenfalls Teil der Herde. Und dann gibt es natürlich noch die Kinder, die beim Pferd Fohlen genannt werden.

Pferde sind keine Kämpfer, sondern Fluchttiere. Sie müssen in der Natur immer auf der Hut vor Angreifern sein. Um bei Gefahren schnell reagieren zu können, schlafen Pferde sogar im Stehen. Pferde können ausgezeichnet hören und riechen.

Die Augen liegen bei Pferden an der Seite des Kopfes. Damit können sie beinahe rundum sehen, ohne den Kopf stark verdrehen zu müssen. Der Nachteil der seitlich liegenden Augen ist, dass sie die meisten Dinge nur mit einem Auge sehen. Dadurch fällt es Pferden schwer zu erkennen, wie weit andere Gegenstände und Lebewesen von ihnen entfernt sind.

Fortpflanzung bei Pferden

Die Schwangerschaft dauert bei Stuten, je nach Rasse, ab der Paarung etwas weniger als 12 Monate, also drei Monate länger als beim Menschen. Eine Stute bringt meist nur ein Jungtier zur Welt.

Ein neugeborenes Fohlen kann sofort stehen und nach kurzer Zeit schon seiner Mutter folgen. Das kleine Pferd trinkt bis zu einem Jahr die Milch seiner Mutter. Nach vier Jahren sind weibliche Pferde geschlechtsreif und können selbst Junge zur Welt bringen.

Verschiedene Arten von Hauspferden

Pferde werden nach ganz verschiedenen Merkmalen unterschieden. Eine einfache Art der Einteilung ist die nach Größe. Die Größe wird in Höhe der Schulter gemessen. Fachlich spricht man dabei vom Stockmaß oder von der Widerristhöhe.

Ein Grenzwert ist nach dem deutschen Zuchtgesetz eine Höhe von 148 Zentimetern, so groß also, wie ein recht kleiner, erwachsener Mensch. Alle Pferde bis zu dieser Größe gelten als Kleinpferde, beispielsweise Ponys, und alle darüber liegenden als Großpferde.

Ein weiteres Merkmal zur Unterscheidung von Pferden ist das Temperament. Es werden Kalt-, Warm- und Vollblüter unterschieden. Diese Unterscheidung hat nichts mit der Temperatur des Blutes zu tun, sondern mit den Eigenschaften der Pferde. Die ruhigen und schweren Kaltblüter sind gute Zugpferde. Vollblüter wie Araber sind schlank und nervös. Sie sind oft herausragende Rennpferde. Das Temperament der Warmblüter liegt dazwischen.

Ein weiteres Kriterium zur Unterteilung sind die ursprünglichen Zuchtgebiete von Pferden. Es gibt sogenannte Belgier, Holsteiner aus Norddeutschland, Andalusier aus Spanien, Freiberger aus der Schweiz oder auch die Shetland-Ponys von den gleichnamigen Inseln.

Schließlich können Pferde auch noch nach ihrer Farbe unterschieden werden. Weiße Pferde nennt man Schimmel und weiße mit Flecken Apfelschimmel. Es gibt den Fuchs, den Braunen und den Schecken. Bei schwarzen Pferden spricht man von Rappen.

Die vier Gangarten der Pferde

Pferde können ihre Beine auf unterschiedliche Weise bewegen. Die langsamste Gangart ist der Schritt, bei dem immer zwei Füße auf dem Boden bleiben. Es folgt der sogenannte Trab. Dabei werden immer zwei Füße zugleich diagonal bewegt. Die schnellste Gangart von Pferden ist der Galopp. Der Galopp setzt sich aus vielen, aneinandergereihten Sprüngen zusammen. Das Pferd fliegt gewissermaßen. Für einen geübten Reiter ist diese Gangart bequemer und flüssiger als der Trab. Eine vierte Gangart bei Pferden ist der Passgang. Er wurde den Pferden vom Menschen antrainiert.

Pferde, die den Passgang beherrschen, werden Zelter genannt.

Neben meinem Studium der Biologie verdiene ich mir mein Geld als Hundesitterin. Hunde und Katzen begleiten mich schon mein ganzes Leben. Aktuell leben ein Labrador und zwei Katzen in meinem Haushalt. Hier auf Tierliebe.com schreibe ich regelmäßig über alle möglichen Themen rund um Hunde und Katzen.

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