Start Produktratgeber Training & Beruhigung Beruhigungsmittel für Hunde: Anwendung, Produkte & Vergleich

Beruhigungsmittel für Hunde: Anwendung, Produkte & Vergleich

Lesezeit: 12 min
Beruhigungsmittel für Hunde

Jeder Besitzer eines Vierbeiners möchte natürlich nur das Beste für seinen Liebling. Für viele sind die Fellnasen ein fester Bestandteil der Familie, nicht umsonst heißt es: „Das letzte Kind hat ein Fell“. Jedes Haustier kann aus unterschiedlichen Gründen immer wieder Angstzustände bekommen. Das Feuerwerk an Silvester, Autofahren oder einfach alleine zu Hause zu sein, dass kann für Hunde eine echte Stresssituation sein. Jeder Hund geht anders mit diesem Stress um, der eine jault, ein anderer fängt an zu zittern und kneift den Schwanz ein der dritte bellt das ganze Haus zusammen. Wie können Sie Ihren Hund beruhigen und welche Beruhigungsmittel für Hunde gibt esAll das erfahren Sie in diesem Artikel!

Beruhigungsmittel für Hund – Ein Überblick

Beruhigungsmittel für Hunde im Überblick

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Ihren Hund zu beruhigen. Ein intensives Training zum Umgang mit Stresssituationen ist sicherlich die zeitaufwendigste Lösung. Hier wird Ihr Hund ganz langsam an die Angstsituation herangeführt und übt, gemeinsam mit Ihnen den Umgang und die Bewältigung dieser Situation. Wie schon erwähnt, es ist ein Lernprozess, der von Ihnen und Ihrem Hund viel Geduld und Konsequenz fordert.

Zahlreiche pflanzliche Beruhigungsmittel können ebenfalls eingesetzt werden. Hier werden unterschiedliche Inhaltsstoffe verwendet. Neben Cannabidiol (CBD-Öl aus weiblichen Hanfpflanzen), können auch Präparate mit Baldrian oder Lavendel eine beruhigende Wirkung auf Hunde haben.

Wenn Sie homöopathische Mittel verwenden wollen – Bachblüten für Hunde einzusetzen hat sich in vielen Situationen in der Vergangenheit bewährt. Sie gibt es in Tropfenform oder auch als klassische „Streukügelchen“.

Helfen diese Präparate alle nicht, bleibt nur der Gang zum Tierarzt, der Ihnen ein pharmazeutisches Beruhigungsmittel für Ihren Hund empfehlen kann. Die Gabe dieser Medikamente kann allerdings mit teilweise erheblichen Nebenwirkungen verbunden sein.

Typische Angstsituationen

Angstsituationen für Hunde

Die Situationen in denen Hunde Angst haben können sind vielfältig und natürlich auch abhängig vom jeweiligen Tier.

Für viele Tiere, nicht nur Hunde, ist das Feuerwerk zu Silvester der größte Stressfaktor schlechthin. Es knallt, es ist laut – sie haben Angst. Ähnlich reagieren Hunde auch bei Gewitter oder auf Reisen und bei langen Autofahrten, wo ebenfalls laute und ungewohnte Geräusche die Tiere ängstigen können.

Oft hören wir die Fellnasen auch am Flughafen in ihren Transportboxen jaulen, bevor der Flug losgeht. Andere Hunde haben panische Angst vor dem Alleinsein und Bellen, sobald Frauchen oder Herrchen die Wohnung verlassen haben, das ganze Haus zusammen. Auch der Gang zum Tierarzt ist für viele Hunde angstbehaftet. Darüber hinaus gibt es auch Tiere, die aufgrund eines Traumas unter erhöhtem Stress stehen. 

In jedem Fall sollte man immer auch die Ursache der Ängste beleuchten und diese gezielt angehen.

Wie erkennt man Angst beim Hund?

Angst bei Hunden erkennen

Die Angst äußert sich bei jedem Hund anders. Einige jaulen oder bellen lautstark. Wieder ein anderer Hund zittert, sobald er sich fürchtet.

In anderen Fällen wiederum zeigt sich die Angst durch Inkontinenz bei Hunden, so dass diese den Urin oder Stuhl nicht mehr halten können. Genauso gut kann ein, auf den ersten Blick aggressiver Hund, einfach nur Angst haben.

In schweren Fällen verweigern verängstigte Tiere die Futteraufnahme, der Hund frisst nicht mehr oder nur noch ganz wenig. 

Sind die Angstzustände so ausgeprägt, ist es unbedingt notwendig, ein passendes Beruhigungsmittel für Hunde zu finden, denn hier ist die Gesundheit der Tiere in akuter Gefahr.

Zusammengefasst zeigen Hunde bei Angst folgende Anzeichen:

  • Die Ohren sind flach am Kopf angelegt
  • Die Rute ist gesenkt, manche Hunde ziehen sie zwischen die Beine durch
  • Der Hund geht geduckt oder steht geduckt
  • Der Hund zittert und hechelt
  • Der Herzschlag ist deutlich erhöht
  • Die Muskeln sind angespannt
  • Die Atmung ist schnell und flach

Grunsätzlich zu beachten ist, dass diese Symptome je nach Grad der Angst mehr oder weniger stark ausgeprägt sein können.

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Welche Arten von Beruhigungsmitteln für Hunde gibt es?

Beruhigungsmittel-Arten für Hunde

Beruhigungsmittel für Hunde werden in unterschiedlichen Darreichungsformen angeboten. Bewährt haben sich Gels und Pasten, die einfach unters Futter gemischt werden können. Natürlich gibt es auch flüssige Beruhigungsmittel für Hunde, zum Beispiel in Form von Tropfen. Daneben gibt es auch Kapseln, Tabletten und kleine Globuli.

Etwas weniger bekannt sind sogenannte Thundershirts für Hunde. Hierbei handelt es sich um einen eng anliegenden Body für Hunde, der das Gefühl von Nähe und Wärme vermitteln soll. Wie bei einer Umarmung von Herrchen oder Frauchen, soll sich Ihr Hund durch das Tragen dieser Shirts beruhigen. Spezielle Halsbänder beruhen meist auf dem gleichen Wirkungsansatz. Ähnlich unbekannt ist der Einsatz von Schwingungen und bestimmten Tonfolgen zur Entspannung; diesen Ansatz verfolgt unter anderem RelaxoPet .

Medikamente

Medikamente als Beruhigungsmittel für Hunde

Medikamente, die gegen Angst und Stress bei Hunden wirken, werden meist recht kurzfristig vor und auch während der entsprechenden Angstsituation eingesetzt. Es gibt verschiedene Arten von Medikamenten für Hunde, die teils auf chemischen und teils auch auf natürlichen Inhaltsstoffen basieren.

Mittel mit natürlichen Inhaltsstoffen, wie zum Beispiel Enzymen und Eiweißen, gelten als besonders schonend und gut verträglich. Zu ihnen gehört zum Beispiel das Präparat Zylkene. Auch das Präparat Relaxan kann in diesen Bereich gezählt werden. Diese Mittel sind in der Regel frei verkäuflich.

Präparate zur Beruhigung, die dagegen auf chemischen Inhaltsstoffen basieren, werden in der Regel vom Tierarzt emfohlen und sollten nur nach Absprache mit diesem eingesetzt werden. Ein solcher, recht bekannter, Wirkstoff ist zum Beispiel Diazepam. Auch das Medikament Sileo, welches vor einiger Zeit scharf in die Kritik geraten ist, zählt zu diesen Medikamenten, die mit Vorsicht eingesetzt werden sollten.

Es  gibt auch sogenannte Psychopharmaka, die nur in schwerwiegenden Fällen eingesetzt werden sollten, in der Regel starke Nebenwirkungen haben und die Hunde Teils praktisch außer Gefecht setzen. 

Wie genau die einzelnen Präparate einzusetzen sind richtet sich in der Regel nach Größer, Alter und auch Zustand des Hundes.

Bachblüten

Bachblüten als Beruhigungsmittel für Hunde

Eine alternative Methode zur Beruhigung von Hunden sind Bachblüten. Diese sollen auf die Charaktereigenschaften des jeweiligen Lebewesens angepasst bestimte Defizite ausgleichen. Dementsprechend können sie auch bei Angst, Unsicherheit und Stress als Beruhigungsmittel für Hunde eingesetzt werden.

Typische Bachblüten, die in diesem Zusammenhang Verwendung finden sind Aspen und Mimulus, um nur einige zu nennen. Auch Mittel dieser Art müssen meist über einen längeren Zeitraum hinweg eingenommen werden, es gibt genauso jedoch auch komplexere Mittel, die auch kurzfristig wirken können.

Produkte dieser Art gibt es als sogenannte Bachblüten Globuli für Hunde oder auch als Tropfen.

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Pheromone

Pheromone als Beruhigungsmittel für Hunde

Auch Pheromone werden als Beruhigungsmittel für Hunde eingesetzt. Nicht nur Hundebesitzer wissen um den hervorragenden Geruchssinn von Hunden. Hundemütter kommunizieren mit ihren Welpen über sogenannte Duftbotenschaften. Diese vermitteln den Welpen ein Gefühl von Vertrautheit und wirken beruhigend, auch auf erwachsene Hunde.

So ist der Wirkstoff Adaptil (enthalten in dem gleichnamigen Produkt Adaptil) dem Pheromon der Mutterhündin nachgebildet und eignet sich gut, um die heimische Umgebung Ihres Hundes zu besprühen. So können Sie Ihren Hund zum Beispiel an das Alleinsein zu Hause gewöhnen.

Ebenso eignen sich Halsbänder, die mit Pheromonen getränkt sind, um Ihren Hund ans Autofahren zu gewöhnen. Solche Pheromone können nur von Hunden wahrgenommen werden und sind für menschliche Nasen nicht zu erschnuppern.

Natürliche Mittel

Pflanzliche Beruhigungsmittel für Hunde

Viele Hundebesitzer oder Tierärzte empfehlen pflanzliche Beruhigungsmittel für Hunde. So können ätherische Öle wie das CBD-Öl oder Lavendel-Tinkturen beruhigend auf verängstigte Hunde wirken. Auch Präparate aus Hopfen verfehlen bei vielen Fellnasen ihre Wirkung nicht. Auch verschiedene Nahrungsergänzungsmittel, auf pflanzlicher Basis, können als Beruhigungsmittel für Hunde angewandt werden. 

Homöopathische Mittel

Homoöpathische Beruhigungsmittel für Hunde

Längst haben homöopathische Beruhigungsmittel für Hunde Einzug in die Regale von Tierhandlungen und Drogeriemärkten gehalten. Sie können ebenfalls einen Beitrag zur Beruhigung Ihres Lieblings leisten. Egal, ob in Form von Tropfen oder als klassische Globuli verabreicht. Enthalten sind meist Substanzen aus Pflanzen und Mineralien und das in stark verdünnt in sogenannten Potenz. 

In der Regel muss die Einnahme solcher Präparate längerfristig erfolgen bis sich eine Wirkung zeigen kann. Deswegen sind solche Produkte eher nicht für akute Fälle geeignet, sondern vielmehr für regelmäßige Angstzustände. Im Handel gibt es spezielle Mischungen extra für Tiere.

Sonderfall: Eierlikör als Hausmittel?!

Eierlikör zur Beruhigung? Ja, das wird von so manchen Personen im Internet empfohlen. Hier gehen die Meinung sehr weit auseinander. Klar, der enthaltene Alkohol sediert Hunde wirkungsvoll und viele Hunde sind verrückt nach Eierlikör. Auch Tierärzte bestätigen die Wirkung. Sicherlich ist das eine Entscheidung, die jeder Hundebesitzer für sich selbst treffen muss und es ist große Vorsicht geboten.

Welche Beruhigungsmittel kommen in welcher Situation zum Einsatz?

Grundsätzlich sei gesagt, Beruhigungsmittel für Hunde sollten keine Dauermedikation sein. Zum einen gewöhnt sich Ihr Hund an die Mittel und sie verlieren ihre Wirkung, zum anderen bekämpfen diese Präparate nur die Symptome und nicht die Ursachen der Angst. Hat Ihr Hund zum Beispiel Angst vor dem Alleinsein, ist es langfristig gesehen sinnvoll, ihm die Angst davor zu nehmen.

In manchen Situationen lässt sich der Einsatz von Beruhigungsmitteln bei Hunden jedoch nicht oder nur schwer vermeiden oder ist aus guten Gründen angeraten. Auf diese möchten wir nachfolgend ein wenig spezifischer eingehen.

Beruhigungsmittel für aggressive Hunde

Beruhigungsmittel für aggressive Hunde

Je nach Persönlichkeit und Rasse neigen manche Hunde eher zu Aggressivität als andere. Beruhigungsmittel für Hunde sollten hier nur zur Unterstützung eingesetzt werden, denn bei aggressiven Hunden ist die Persönlichkeit des Besitzers gefordert. Hunde, die häufig ein aggressives Verhalten an den Tag legen, brauchen eine dominante Führungsperson, die mit der Situation umzugehen weiß. Ein aggressiver Hund ist meist nicht leicht zu beruhigen, hier müssen Sie als Halter selbst Ruhe bewahren. 

Außerdem hat Aggressivität bei Hunden in der Regel bestimmte Ursachen, die es herauszufinden gilt und an welcher gearbeitet werden sollte. Insbesondere betroffen sind Hunde mit traumatischen Erfahrungen, diese zeigen besonders häufig ihre Angst durch Aggressionen.

Im besten Fall sollten Sie vor der Gabe von irgendwelchen Mitteln mit Ihrem Tierarzt Rücksprache halten und ggf. einen Hundetrainer holen. Natürlich gibt es zahlreiche Beruhigungsmittel für Hunde mit Aggressionen, die sich ergänzend einsetzen lassen. Dazu gehören unter anderem:

  • Zylkene 
  • Anti-Stress Tabletten
  • geeignete Bachblüten Globuli
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Beruhigungsmittel für Hunde mit Demenz

Beruhigungsmittel für Hunde mit Demenz

Der Begriff Demenz kommt aus der Humanmedizin und bezeichnet die Krankheit des Vergessens. Mit der Domestizierung der Hunde und der Verbesserung des Futters, erreichen heute Hunde ein deutlich höheres Alter als in der Vergangenheit. Auch bei alten Hunden stellen Tierärzte immer öfter Formen der Demenz fest. Sie vergessen, dass sie für ihr „Geschäft“ nach draußen müssen, trinken und fressen deutlich schlechter als Jungtiere. Ähnlich alten Menschen, stellen sich bei alten Hunden ebenfalls Angstzustände ein. Sie spüren, dass etwas nicht stimmt. Neben dem liebevollen Umfang mit Ihrem Hund in seinem letzten Lebensabschnitt können pflanzliche oder homöopathische Beruhigungsmittel für Hunde hilfreich sein, diese Angstzustände zu mildern.

Auch hier gilt, dass vorab ein Tierarzt konsultiert werden sollte. Dennoch lassen sich auch bei Demenz einige Beruhigungsmittel für Hunde einsetzen, die die Lebenssituation der Tiere deutlich angenehmer gestalten können.

Zu diesen gehören beispielsweise:

  • Zylkene
  • Adaptil
  • Cholodin Demenz und Altersbeschwerden Tabletten 
  • geeignete Bachblüten-Mischungen

Beruhigungsmittel für Hunde bei Läufigkeit

Wird eine Hündin läufig, ist das ein ganz normaler biologischer Vorgang, der zum Erwachsenwerden des Hundes gehört. Wie auch bei Teenagern, die in der Pubertät sind, ist jetzt auch die beste Erziehung vergessen. Sie sollten trotzdem nicht vergessen, dass es nun einmal zum Hundeleben dazugehört. Für solche Situationen gibt es ebenfalls geeignete Beruhigungsmittel für Hunde. Dazu gehören beispielsweise:

Anders sieht es bei einer bestehenden Scheinträchtigkeit aus. In solchen Fällen sollten sie unbedingt einen Tierarzt aufsuchen.

Wann ist der Einsatz von Beruhigungsmitteln bei Hunden sinnvoll?

Wann sind Beruhigungsmittel sinnvoll

Der Einsatz von Beruhigungsmittel für Hunde ist immer dann sinnvoll, wenn Ihr Hund in Angstsituationen kommt, die nicht regelmäßig stattfinden und daher nicht trainiert werden können oder in krankheitsbedingten Situationen. Natürlich gibt es auch hier individuelle Ausnahmen.

Allgemein gilt jedoch: Hat Ihr Hund beispielsweise Angst vor dem Alleinsein, ist ein gezieltes Training angebracht. Beruhigungsmittel können hier am Anfang unterstützen, können aber keine Dauermedikation sein. Ist Ihr Hund an die Beruhigungsmittel gewöhnt, verlieren sie ihre Wirkung. Besonders effektiv ist ein Hundetraining im Welpenalter, hier lernen die kleinen Fellnasen von früh an, die Angst vor dem Alleinsein zu überwinden. 

Außerdem zu beachten: Beruhigungsmittel für Hunde sollten keinesfalls eingesetzt werden, um den Hund in Alltagssituationen gefügig zu machen und dienen auch nicht als Ersatz für eine angemessene Hundeerziehung. Zeigt der Hund Verhaltensauffälligkeiten muss entsprechend von dem Hundehalter mit dem Hund gearbeitet werden. So sind zum Beispiel hyperaktive Hunde, die ständig Aufmerksamkeit suchen und dem Halter bei jedem Schritt folgen, meist dazu erzogen worden. In einigen Fällen kann es auch sinnvoll sein sich professionelle Hilfe zu holen, also beispielsweise einen Hundetrainer. 

Wichtig zu beachten: Die richtige Dosierung

Wenn Sie sich für ein Beruhigungsmittel für Hunde entschieden haben, ist es ganz wichtig, auf die richtige Dosierung zu achten. Diese richtet sich natürlich nach dem jeweiligen Präparat. Beachten Sie also in jedem Fall unbedingt die Angaben des Herstellers und/oder Ihres Tierarzt, denn ansonsten gefährden Sie die Gesundheit Ihres Hundes.

Vorteile und Nachteile von Mitteln zur Beruhigung

Die Behandlung mit Beruhigungsmitteln hat Vor- und Nachteile, auch für Ihren Hund. Darüber sollten Sie sich stets bewusst sein.

Vorteile sind u.a.:

  • Linderung von Stress
  • Beseitigung von Angst
  • schützen das Tier
  • auch als Notfallmedikation geeignet

Nachteile sind ggf.:

  • evtl. Nebenwirkungen
  • Unverträglichkeiten
  • Allergien

Erfahrungen und Tests von Anwendern

Die Erfahrungen die Anwender mit den einzelnen Beruhigungsmitteln für Hunde gemacht haben hängen natürlich zunächst einmal von dem jeweiligen Präparat ab. Viele Hundebesitzer haben im Allgemeinen gute Erfahrungen mit Bachblüten und pflanzlichen Beruhigungsmittel für Hunde gemacht. Besonders bei Umzügen, also zur Eingewöhnung in eine neue Umgebung und zum Autofahren eignen sich diese Mittel gut, den Hund zu beruhigen und an diese Situation zu gewöhnen.

Bei den meisten Mitteln sind die Hunde nach der Einnahme nicht komplett tiefenentspannt oder ruhig gestellt. Stressige Situationen sind jedoch für Hund und Halter leichter zu bewältigen.

Schlechte Erfahrungen gemacht haben einige Hundebesitzer allerdings beim Absetzen von Medikamenten, vor allem jener, die nicht pflanzlich sind. Hier wird teils davon berichtet, dass die Hunde nach dem Absetzen teilweise schreckhafter als vor dem Einsatz der Mittel waren. Meist dauert es in diesen Fällen einige Tage, bis sich das Verhalten der jeweiligen Hunde wieder normalisiert hatte.

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Wo kann man Beruhigungsmittel für Hunde kaufen?

Viele pflanzliche und homöopathische Mittel, sowie jene die auf Pheromonen basieren, können Sie in Geschäften für Tierbedarf kaufen. Auch verschiedene Supermarktketten führen diese Präparate teilweise schon. Ihr Tierarzt wird ebenfalls verschiedene Produkte im Angebot haben und für richtige Medikamente ist der Gang zum Tierarzt meist unumgänglich.

In Apotheken können Sie ebenfalls Beruhigungsmittel für Hunde kaufen.

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Preise und Kosten

Die Preise für die einzelnen Beruhigungsmittel für Hunde variieren stark. So gibt es zum Beispiel Thundershirts für Hunde ab €34,85 bei Amazon.

Beruhigungsmittel sind ab €14,98 erhältlich. Hier gibt es jedoch auch deutlich teurere Exemplare mit den unterschiedlichsten Wirkstoffen.

Häufige Fragen

Die Fellnasen sind für Hundebesitzer mehr als nur ein Tier, sie sind ein Familienmitglied. Viel Fragen tauchen immer wieder auf, wenn es um die Behandlung von Hunden mit Beruhigungsmittel geht. Die wichtigsten haben wir hier für Sie zusammengefasst.

Welche Beruhigungsmittel für Hunde sind rezeptfrei erhältlich?

Pflanzliche und homöopatische Beruhigungsmittel sind rezeptfrei erhältlich.

Wann ist der Gang zum Tierarzt sinnvoll?

Leidet Ihr Hund unter extremen Angstzuständen, ist ein Besuch beim Tierart sinnvoll. Er kann Ihnen wertvolle Hinweise für ein effektives Training geben und entscheiden, ob Sie zur Unterstützung Beruhigungsmittel verabreichen sollten. Insbesondere, wenn die Angstzustände dazu führen, dass Ihr Hund Nahrung und Wasser verweigert, ist ärztliches Eingreifen notwendig.

Kann ich meinem Hund Schmerztabletten geben?

Schmerztabletten sollten nicht ohne ärztliche Anweisung verabreicht werden. Hinter den Schmerzen können sich ernsthafte Erkrankungen verbergen. Generell gilt jedoch: Geben Sie Ihrem Tier niemals schmerzlich, die für Menschen entwickelt wurden.

Ist Paracetamol für Hunde schädlich?

Paracetamol kann schon in geringen Dosen zu Leberschädigungen Ihres Tieres führen. Sie sind deshalb nicht zur Schmerztherapie geeignet. Zudem sollten sie Tieren keine Schmerzmittel geben, die für Menschen gedacht sind.

Fazit: Beruhigungsmittel für Hunde – Unsere Empfehlung

Beruhigungsmittel für Hunde Fazit

Der Einsatz von Beruhigungsmittel für Hunde kann in vielen und auch in extremen Situationen sinnvoll sein. Besonders, wenn es sich um nicht alltägliche Ereignisse handelt, wie zum Beispiel eine Flugreise, die Sie nicht mit Ihrem Hund trainieren können. 

Grundsätzlich sollten alle Mittel, egal ob diese auf pflanzlicher Basis hergestellt sind oder chemische Präparate sind, nur mit Bedacht eingesetzt werden. In schweren Fällen, wenn sich Ihr Hund nicht beruhigen lässt, müssen Sie sich ein Mittel vom Tierarzt verschreiben lassen.

Neben meinem Studium der Biologie verdiene ich mir mein Geld als Hundesitterin. Hunde und Katzen begleiten mich schon mein ganzes Leben. Aktuell leben ein Labrador und zwei Katzen in meinem Haushalt. Hier auf Tierliebe.com schreibe ich regelmäßig über alle möglichen Themen rund um Hunde und Katzen.

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